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Rendite-Rekorde für Immobilienverkäufer

Immobilienpreise 2021

Wer seine Immobilie verkaufen möchte, der dürfte sich auf Grund der erneuten Kaufpreisanstiege für Wohnimmobilien in München, freuen. Keine negativen Auswirkungen hat die Coronakrise bis heute dem Münchener Immobilienmarkt beschert.

Verkäufer dürfen satte Gewinne und noch steuerliche Freiheiten bei einem Immobilienverkauf nach zehn Jahren (bei vermieteten Wohnungen), mitnehmen. Für viele Käufer hingegen führt der Immobilienmarkt in München und Rekordangebotspreise, zum ad absurdum. Die Wohnimmobilienkreditrichtlinien verschärfen sich weiter, die hohe Nachfrage nach Bestandswohnungen und Häusern erzeugt Druck und lässt keinen Verhandlungsspielraum zu.

 


Leider kommt man mit dem Neubau der hohen Nachfrage in München ebenso nicht hinterher. Verknappung, fehlende Flächen, zeitaufwendige Baugenehmigungen, ausbleibende Verdichtungsmöglichkeiten, steigende Preise für Grundstücke, Kosten für Energie und Rohstoffe, sind massive Preistreiber. So ist zu beobachten, dass manch ein Bauträger seine Kaufpreise für Neubauimmobilien seit dem QI. 2021 bis heute bereits stufenweise um bis zu 15% erhöht hat. Die Möglichkeiten und die Bereitschaft bei irrsinnig hohen Kaufpreisen noch einzusteigen ist bei Investoren und Immobilienkäufern gesunken und viele, auch wohlhabende Kaufwillige können sich das „Betongold“ nicht mehr leisten. Spürbar teurer wird es ebenso im Umland von München. Nach Angaben des Immobilienverbandes IVD Süd e.V. auch nicht verwunderlich. Die Anreize durch Homeofficelösungen und bessere Infrastrukturen lassen etliche Münchner Beschäftigte ins Umland ziehen.
Einen Rekordanstieg an Immobilienkaufpreisen verzeichnet der Landkreis Ebersberg mit einem Plus für gebrauchte Bestandsimmobilien um sechs Prozent innerhalb des ersten halben Jahres 2021. Sogar Erding und Fürstenfeldbruck verzeichnen einen Anstieg an Wohnungspreisen von knapp vier Prozent. Die Preise liegen weit über der allgemeinen Inflationsrate. Im Vergleich zu den in München bezahlten Durchschnittsmietpreisen, sind die Kaufpreise für gebrauchte Eigentumswohnungen seit 2016 durchschnittlich um 54 Prozent gestiegen. Die Mieten sind im Durchschnitt lediglich um 19 Prozent angestiegen. Somit steigen die Mieten in München also nach wie vor langsamer als die Kaufpreise.
(Stand Juli 2021_Bild _ Olympiapark München _ pixaby designerpoint)